Jungbauern-Obmann Kast: „Wer vermeintlich günstig kauft, zahlt mit seiner Gesundheit“

21. März 2017

Transparenz-Offensive in Sachen Lebensmittelkennzeichnung muss flächendeckend umgesetzt werden

Der brasilianische Fleischskandal sorgt für Entsetzen und Verunsicherung in der Bevölkerung. Die Jungbauernschaft rund um Bundesobmann Stefan Kast fordert weitreichende Maßnahmen, um die Position heimischer Produzenten und Verarbeiter in der Wertschöpfungskette zu stärken. „Es braucht einen Schulterschluss innerhalb der Branche, um diesen schwarzen Schafen mit drastischen Konsequenzen das Handwerk zu legen“, so Kast zu den aktuellen Vorkommnissen. Er ist sich sicher: „Nur vollkommene Transparenz auf den heimischen Tellern kann die Österreicherinnen und Österreicher vor solchen Machenschaften schützen!“

„Gläserne Teller“ stärken die heimische Landwirtschaft

Kennzeichen wie das AMA-Gütesiegel sichern die Qualität und sorgen für Transparenz in der heimischen Lebensmittelerzeugung. „Es braucht aber vor allem eine umfassende Kennzeichnung in den unzähligen Kantinen, in denen werktags ein Großteil der Bevölkerung ihre Mahlzeiten einnimmt. Hier unterstützen wir die „Gut zu wissen“- Kampagne der Landwirtschaftskammer“, so Kast weiter. Denn nur Transparenz ermögliche Entscheidungsfreiheit bei der Auswahl der Lebensmittel. Dass hier bevorzugt zu den heimischen Produkten gegriffen würde, ist sich der Jungbauern-Obmann sicher: „Denn diese schmecken nicht nur hervorragend, sondern sind auch in Sachen Qualität anderen überlegen.“ Er hofft auf die rasche Umsetzung des Bestpreis-Prinzips in allen öffentlichen Institutionen, denn das der Preis nicht das alleinige Kriterium sein kann, hat dieser Übersee-Skandal bewiesen: „Vermeintliche Billigt-Lebensmittel aus dem Ausland können dann ganz schön teuer werden“, so Kast abschließend.