Jungbauernkalender 2018 gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft

6. Oktober 2017

25 Naturschönheiten zeigen den Alltag der Jungbäuerinnen und -bauern hautnah

Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang hautnah dabei – im neuen Jungbauernkalender 2018. Gestern Abend, Donnerstag, präsentierte die Österreichische Jungbauernschaft in der Wiener Kultlocation „Bettelalm am Lugeck“ den druckfrischen Kalender für das kommende Jahr.
Während die letztjährige Edition die sportlichen Seiten des Landlebens thematisierte, wird im heurigen Jahr der Tagesablauf im Leben eines Bauern / einer Bäuerin dargestellt: „Beide Versionen zeigen, wie bunt und vielfältig die oftmals langen Arbeitstage der Bäuerinnen und Bauern sind. Und die heimische Bevölkerung ist mit dem Kalender hautnah dabei“, so Jungbauern-Bundesobmann Stefan Kast über das neue Kalendermotto.

Kalender räumt mit Vorurteilen auf

Jedes Jahr aufs Neue wird die landwirtschaftliche Realität auf sinnliche aber bestimmte Weise im Kalender abgelichtet. Die Jungbauernschaft als Herausgeber möchte die Bauernschaft dabei modern und realitätsgetreu ablichten und eine wichtige Botschaft vermitteln: „Heutzutage Bäuerin und Bauer zu sein, heißt eine große Verantwortung zu haben“, betonte Obmann Kast bei der Präsentation: „Denn unsere Landwirtschaft deckt nicht nur Österreichs Tische mit regionalen Köstlichkeiten, sondern sichert auch Arbeitsplätze.“

Wiener Fotografin Julia Stix rückt die Landwirtschaft ins rechte Licht

Für die Umsetzung des neuen Kalenders zeigte sich in diesem Jahr die Fotografin Julia Stix verantwortlich. Geboren in der Bundeshauptstadt ist Wien bis heute ihr Lebens- und Schaffensmittelpunkt geblieben. Nach der Ausbildung an der „Graphischen“ in der Abteilung für Fotografie war sie einige Jahre im Dienst der Tageszeitung „Die Presse“ als Fotografin des Magazins „Schaufenster“ tätig. Seit 2011 ist Stix als freiberufliche Fotografin international erfolgreich in der Werbe- und Medienbranche tätig. Sie setzt ihren Fokus auf die Porträt-Fotografie, so finden sich renommierte Künstler wie Ai Weiwei, Placido Domingo, Jonathan Meese, Jürgen Teller, Gottfried Helnwein oder der Oscar-prämierten Filmemacher Stefan Ruzowitzky in ihrer Werksammlung. Subtil macht sie verdeckte Geschichten sichtbar, setzt Schönheit charmant in Szene, führt Menschen geschickt vor die Kamera, gleich, ob sie es gewohnt sind oder nicht – das und mehr zeichnet ihre Arbeit aus.

Vielfältige Motive bilden den Tagesablauf auf Österreichs Höfen ab

Die Bilder der neuen Auflage entstanden in Salzburg, Niederösterreich und Kärnten. Sie nehmen mit verführerischen Momentaufnahmen den Betrachter an der Hand und zeigen Einblicke in heimische Höfe: der frühmorgendliche Gang in den Rinderstall, das schweißtreibende Hantieren mit schwerem Werkzeug unter großen Maschinen, das Ernten der Karpfen im eigenen Fischteich. Selbstbewusst, verträumt und dennoch naturverbunden setzt die Fotografin die bäuerlichen Laienmodels in Szene. Aber auch einige private Momente sind in der neuen Edition festgehalten: das Aufhängen der Wäsche im bunten Bauerngarten, das Umsorgen der Kühe auf der grünen Weide, aber auch die musikalische Mittagspause im Kontrast zur bodenständigen Arbeit im Stall. Vor der herrlichen Kulisse der österreichischen Landschaft werden landwirtschaftliche Bereiche stil- und kunstvoll umgesetzt: Viehwirtschaft, Grünland und Ackerbau sowie Almwirtschaft finden im Jungbauernkalender 2018 ihren Platz.

Lagerhaus ist Partner des Jungbauernkalenders

Die Lagerhäuser sehen es als ihren Auftrag, die heimischen Bauern und Bäuerinnen in ihrem herausfordernden Arbeitsalltag bestmöglich zu unterstützen. Umso mehr freut es uns, dass der heurige Jungbauernkalender genau dieses Thema – nämlich den bäuerlichen Alltag – thematisiert und den bäuerlichen Nachwuchs in typischen Arbeitssituationen abbildet. Wir freuen uns, das Projekt auch heuer wieder unterstützen zu dürfen“, so Klaus Goldmann, RWA-Bereichsleiter für Marketing.

Casting-Rekord: 1703 Bewerbungen eingetroffen

„Im heurigen Jahr bewarben sich 1.703 junge Frauen und Männer aus ganz Österreich für den Kalender. Das bedeutet einen neuen Rekord!“, ist Jungbauern-Generalsekretär David Süß vom gewaltigen Zustrom begeistert. Trotzdem kann sich nicht jede/r darin ablichten lassen: „Ein Hauptkriterium bei der Auswahl der Bewerber ist der persönliche Bezug zur Landwirtschaft. Die neuen Kalendermodels stammen von einem Betrieb ab, weisen eine landwirtschaftliche Ausbildung auf oder sind selbst Landwirt/In“, so Süß.

Foto: (C)Jungbauern/Harald Klemm