Regionale Lebensmittel sollten Fixbestandteil auf Speiseplänen in jeder öffentlichen Einrichtung sein

13. März 2017

Jungbauernschaft begrüßt Arbeitsplan zur Beschaffung von regionalen Lebensmitteln durch das österreichischeBundesheer – Kast fordert Ausweitung auf alle öffentlichen Kantinen
Die beiden Bundesminister Andrä Rupprechter und Hans Peter Doskozil präsentierten heute, Montag, einen Arbeitsplan zur Beschaffung von regionalen Lebensmitteln durch das österreichische Bundesheer. 72 Prozent der Verpflegung werden bereits regional nach dem Bestbieterprinzip angekauft. Die Österreichische Jungbauernschaft als Vertretung von 50.000 jungen Bäuerinnen und Bauern begrüßt diese Pläne und fordert gleichzeitig eine Ausweitung auf alle öffentlichen Kantinen. Bundesobmann Stefan Kast: „Das Bundesheer geht mit gutem Beispiel voran, jetzt müssen die restlichen Kantinenbetreiber nachziehen. Ein erster Schritt sollte die Transparenz mittels Herkunftskennzeichnung sein, der Zweite betrifft den regionalen Einkauf, so der Jungbauern-Chef.

Bauern sind aufgerufen, verstärkt nachzufragen und Regionalität einzufordern

Er könnte sich in Zukunft auch weitere Maßnahmen innerhalb der Bauernschaft vorstellen. In Betriebskantinen etwa werden die Mahlzeiten auch von Nebenerwerbsbauern konsumiert. „Hier könnte wir seitens der Bauernschaft verstärkt ansetzen: Einerseits nachfragen, woher die verarbeiteten Lebensmitteln stammen, andererseits die Verwendung regionaler Produkte einfordern“, so Kast. Die Jungbauernschaft ist sich sicher: Jede regionale Mahlzeit mehr sichert Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in den vor- und nachgelagerten Betrieben.