Unsere Bauernfamilien als Teil der Lösung für Biodiversität und Klimaschutz

Broidl: Unsere Bauernfamilien als Teil der Lösung für Biodiversitäts- und Klimaschutz

Utl.: Jungbauern unterstützen Biodiversitäts- und Klimaprogramm 2030 der Landwirtschaftskammer und des Bauernbunds

 

(Wien, 23. März 2021) Ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Zukunft – so kann das Biodiversitäts- und Klimaprogramm 2030 der Landwirtschaftskammer und des Bauernbunds beschrieben werden. „Unsere Bauernfamilien sind Teil der Lösung für eine nachhaltige Zukunft. Der Schutz der biologischen Vielfalt und des Klimas ist nur mit ihnen möglich“, so Franz Xaver Broidl, Bundesobmann der Österreichischen Jungbauernschaft, zum heute präsentierten Biodiversitäts- und Klimaprogramm, welches in den kommenden Monaten vor allem die Schwerpunktthemen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Energie, Jagd und Fischerei sowie Wasserwirtschaft in den Fokus rücken soll.

Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft ist Teil der Lösung

„Unsere Jungbäuerinnen und Jungbauern stellen mit ihrer täglichen Arbeit die Versorgung mit besten Lebensmitteln sicher. Der nachhaltige Ressourcenumgang ist hierbei essentiell, denn ein gesunder Boden und eine stabile biologische Vielfalt sind grundlegende Pfeiler der bäuerlichen Existenz“, erklärt Broidl die Notwendigkeit eines gewissenhaften Umgangs in der Land- und Forstwirtschaft. Unsere Bauernfamilien bewirtschaften unsere Böden, erhalten unsere Kulturlandschaft und stellen das Fundament für erneuerbare Energien. „Mit unserer nachhaltigen Land- und Forstwirtschat garantieren wir die Existenz einer lebendigen Kulturlandschaft und der dort beheimateten Arten. Wenn es um Biodiversitäts- und Klimaschutz geht, sind wir bereits Vorreiter und somit Teil der Lösung“, so Broidl.

Bewirtschaftung für die Artenvielfalt essentiell

„Erst durch die aktive Bewirtschaftung von Flächen kann eine hohe Artenvielfalt garantiert werden und ein wesentlicher Beitrag zu Biodiversität und Klimaschutz geleistet werden. Eine Nutzungseinschränkung beziehungsweise eine Außer-Nutzung-Stellung hätte den gegenteiligen Effekt auf die Biodiversität“, erklärt Broidl.  Unsere Betriebe haben bereits zahlreiche Vorleistungen im Bereich des Arten- und Klimaschutzes erbracht. 26 % der Fläche wird biologisch bewirtschaftet und die freiwillige Teilnahme am EU-Umweltprogramm liegt bei 84 %. „Um weiterhin Pionier in diesem Bereich zu bleiben, braucht es aber auch praktikable Rahmenbedingungen, denn unsere Bauernfamilien wollen schützen durch Nützen“, so Broidl abschließend.

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